Albulapass

| 20. November 2019

Distanz: 20.8 km
Wanderzeit: 6 h 40 min
Aufstieg: 1158 m
Abstieg: 833 m
Schwierigkeit: Bergwanderweg

Die Wanderung beginnt im schönen Bündner Dorf Bergün auf 1367 Metern über Meer in der montanen Vegetation. Der Bahnhof kann gut mit der Rhätischen Bahn von Chur aus in fünfviertel Stunden erreicht werden.

Bergün
Blick auf Bergün: Startpunkt der Wanderung

Zu Beginn führt der Wanderweg gemächlich dem Bach entlang. Doch schon nach kurzer Zeit wird der Weg steiler. Vorbei an vielen Viadukten und Kehrtunnels, mit Hilfe deren die Rhätische Bahn an Höhe gewinnt, geht es der Albula entlang  Richtung Preda. Die Vegetation verändert sich zur subalpinen Vegetation.

Kurz vor Preda wird der Weg wieder flach und nähert sich dem Bahnhof Preda. Diesen erreicht man sieben Kilometer nach Bergün. Nach dem Bahnhof Preda verschwindet die Rhätische Bahn im Albulatunnel. 

Palpuognasee
Palpuognasee

Anschliessend geht der Wanderweg steil in die Höhe zum Palpuognasee. Der Stausee auf 1918 Metern über Meer ist mit seinem klaren grün-blauen Tönen ein Naturspektakel. Nach dem See geht es der Albula entlang weiter in die Höhe, wo auch schon bald die Waldgrenze erreicht wird.

Je weiter der Wanderweg an Höhe gewinnt, desto karger wird die Landschaft bis sie auf der Passhöhe auf 2315 Metern über Meer nur noch aus tiefem Gras und Kalkgestein besteht. Bei der Vegetation handel es sich um ein alpine Vegetation, was man an der tiefen Vegetation, der waldfreien Bergtundra und dem alpinen Rasen erkennt.

Nach der Passhöhe geht es fast flach Richtung Engadin dem Albulasee entlang. Gemächlich nimmt die Höhe ab bis es kurz vor La Punt Chamues-ch nochmals steiler hinunter geht über Wiesen und Bäche. Kurz vor erreichen des Dorfs durchquert der Wanderweg einen Wald und endet im Engadiner Dorf auf 1687 Metern über Meer.

Mit der Rhätischen Bahn kann in gut zwei Stunden mit Umsteigen in Sagliains mit Fahrt durch den Vereinatunnel die Rückreise nach Landquart genommen werden, wo es SBB-Verbindungen in die ganze Schweiz hat.

Wanderkarte

Wegen der hohen Lage ist der Weg nur für den Sommer geeignet. Im Winter gibt es die Möglichkeit von Preda nach Bergün zu schlitteln. Die Strecke ist die längste beleuchtete Schlittelbahn Europas.

Fotos: 11. August 2018

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